• Freiwillige Feuerwehr Stadt Mayen
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„Sie alle sind stets zur Stelle, wenn man Sie braucht. Sie engagieren sich in hohem Maße für Ihre Mitbürger und deren Sicherheit und Schutz. Dabei scheuen Sie den Dienst am Nächsten nicht, auch nicht am Wochenende oder in der Nacht...!“ Diese anerkennenden Worte richtete Mayens Oberbürgermeister Wolfgang Treis am Wochenende an „seine“ Freiwillige Mayener Feuerwehr (FFW MY) vor vollbesetztem Haus in der Halle 129.

Die Jahresdienstbesprechung der Wehrleute gab dem Oberbürgermeister und weiteren Gästen die Gelegenheit dazu, „sich für dieses anerkennenswerte ehrenamtliche Engagement zu bedanken, das mit großem Idealismus und enormer Einsatzbereitschaft wirklich professionell geleistet wird“. Danke für Ihre unverzichtbare Arbeit, die in der Feuerwehr im Dienste unserer Bürger geleistet wird“ machte Landrat Dr. Alexander Saftig auch den gemeinnützigen Wert und auch die Vielfältigkeit der Feuerwehrarbeit deutlich: „Danke für Ihre Einsätze nicht nur in der Brandbekämpfung, sondern auch bei der Katastrophenhilfe. Das reicht von der Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, über das Abpumpen von Wasser aus dem Keller bis hin zur Rettung von Papageien auf dem Dach.“

Diese Einsatz-Vielfalt wurde konkret deutlich im Jahresbericht 2015, den FFW-Geschäftsführer Christoph Buttner vortrug: „Insgesamt 241 Einsätze waren zu bewältigen, was als besondere herausfordernd bezeichnet werden kann.“ Dabei ging Buttner auf besondere Einsatz-Szenarien ein, zu denen nachfolgende Stichwort-Beispiele das Erinnerungs-Vermögen der Zuhörer offenkundig stärkte: Brennender PKW-Unfall auf der B 262, Gefahrstoff – Austritte auf einem Speditions-Gelände in Andernach und einem Industriegelände und in einem papierverarbeitenden Betrieb, Chlorgas-

Austritt im Nettebad, Brandmeldealarm in einem Seniorenheim, Mountainbiker-Unfall auf dem Grubenfeld sind markante Einsatzbeispiele des vergangenen Jahres.

Die vielfältigen Einsatzvarianten erfordern auch weiterhin eine gute Aus- und Fortbildung der Feuerwehrkameraden und die Unterstützung der materiellen Ausstattung. In diesem Zusammenhang bedankte sich Wehrleiter Andreas Faber „bei den städtischen Gremien und der Verwaltung für die Unterstützung der Feuerwehr und somit für die Bürgerinnen und Bürger für die Mittelbereitstellung, um unsere Arbeit auf dem Niveau zu halten.“ Aktuelle Beispiele hierzu wurden auf der Grundlage des vom Stadtrat beschlossenen „Feuerwehr-Bedarfsplans 2025“ benannt. „Ich bin froh darüber, dass wir im Landkreis eine sehr gut funktionierende Zusammenarbeit im ehrenamtlichen Katastrophenschutz haben. Die Wehren im Kreis sind stark – die Mayener Wehr ist ein Leistungsträger!“ So hat Landrat Dr. Saftig ein weiteres Merkmal der Wehrarbeit benannt mit der Feststellung: „Feuerwehr, DRK, THW, DLRG, die Bundeswehr und viele mehr arbeiten Hand in Hand zusammen und unterstützen sich.“

Und so gab es beim Tagesordnungspunkt „Ehrungen“ einen trefflichen Beweis für diese praktizierte Zusammenarbeit. Feuerwehr-Kamerad Sierk Stern erhielt vom THW das Helferzeichen in Gold, das ihm Bodo Listner von der THW-Geschäftsstelle Koblenz überreichte! Weitere Ehrungs-„Überraschungen“ erlebten Wehrführer Andreas Faber und FFW-Geschäftsführer Christoph Buttner, denen das deutsche Ehrenkreuz in Bronze überreicht wurde. Ehrungen für langjährige aktive Feuerwehr-Tätigkeit erhielten (silbernes Ehrenzeichen) Dirk Wilhelmi zum 25-jährigen sowie Helmut Scharrenbach und Bernhard Jung zum 45-jährigen Aktivdienst das goldene Ehrenzeichen durch Horst Helmes vom Kreis-Feuerwehrverband. Interne Ehrungen erhielten für 40-jährige Mitgliedschaft Hans Attendorn und Hans-Peter Wilhelmi mit dem goldenen Ehrenzeichen sowie Heinz Engels das diamantene Ehrenzeichen für 50-jährige Mitgliedschaft. Mit Verabschiedungen, Ernennungen und Beförderungen leitete die Harmonie- und Motivation-fördernde Jahresdienstbesprechung über zum gemeinsamen traditionellen „Familienabend“. Dieser wartete mit buntem Programm und frohem Tanz auf. Auch Karnevalsprinzessin Heike I. mit ihrem Gefolge sorgten hierbei für weitere gute Stimmung, die nach unwidersprochenen Gerüchten wohl bis in die frühen Morgenstunden reichte.

 

(Quelle: Blick-Aktuell, Ausgabe Mayen-Vordereifel, 19.01.2016, Nr. 3/2013, Text und Fotos: D. Press)

 

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