• Freiwillige Feuerwehr Stadt Mayen
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Das war schon mal ein tolles Opening am 30.04.2016, als die Eröffnung des Sommerhalbjahres der Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Mayen um ihren Wehrleiter Andreas Faber mit Pauken und Trompeten bei Abmarsch am Feuerwehrdepot bis hin zur von Pater Mayobi zelebrierten Messfeierin der St. Veitkirche begann.

Im Anschluss an den Gottesdienst, der feierlich durch die Feuerwehrkapelle umrahmt wurde, stand die Einsegnung dreier Fahrzeuge auf dem Programm. Die waren ein Mehrzwecktransportfahrzeug und ein Kommandowagen für den Löschzug der Kernstadt sowie ein Mannschaftstransportwagen für den Löschzug Hausen.

Die Beschaffung war notwendig geworden, da die Vorgängerfahrzeuge zum Teil über 25 Jahre alt und dementsprechend reparaturanfällig sind. Pater Mayobi wünschte allen Feuerwehrleuten allzeit eine gute Fahrt unter dem Schutz Gottes: „Damit ihr immer gesund in Eurer Depot zurückkehrt“. Das Autohaus Nett hatte diesen Feuerwehrwagen-Spezialauftrag exzellent durchgeführt. Dies wurde auch lobend vom Oberbürgermeister der Stadt Mayen, Wolfgang Treis, erwähnt. Dabei sprach der Stadtchef auch seine Anerkennung für den Förderverein „Löschzug Kernstadt“ aus. Dieser hatte den Kommandowagen beschafft und in den Dienst der Stadt Mayen gestellt. Nach der Segnung und dem Rückmarsch begann dann im Feuerwehrdepot die eigentliche Tagung.

Wehrleiter Andreas Faber blickte in seiner Begrüßung zurück und fasste die vorgesehenen Aktivitäten der Wehr im Sommerhalbjahr zusammen. Der Spitzenmann sparte dabei auch nicht mit viel Anerkennung „seiner“ Floriansjünger, bei der Ausführung ihrer wertvollen Arbeit und ihrer Einsatzbereitschaft im Jahreslauf. Faber erinnerte an die zwei schweren Verkehrsunfälle zwischen Mayen-Hausen und Kottenheim mit doppelter Todesfolge. Ein sehr belastender Einsatz für die Kameraden. Aber auch der Einsatz bei Rathscheck Schiefer, wo man praktisch untätig zusehen und auf die Grubenwehr von Saarbrücken und Frechen zurückgreifen musste. Der Feuerwehrchef bemängelte aber auch das „Grillen“ von Bürgern in ihren Behausungen, die sich nicht der Gefahr der Kohlenmonoxit-Vergiftung bewusst sind. Zwei Einsätze dieser Art waren bereits in diesem Jahre zu verzeichnen. Im Ausblick kündigte Faber eine große Übung im Juli bei der Firma Weber an. Am 25. Juni wird das 30-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr „Kernstadt auf dem Schützenplatz verbunden mit einem „Spiel ohne Grenzen“ gefeiert. Bei der Siegerehrungsoll dann der langjährige Jugendwart Stefan Stein aus dem Amt verabschiedet und Andreas Haupt eingeführt werden. „Mayen kann froh sein, dass es Euch gibt, man kann Euer aller Einsatz für unsere Sicherheit nicht hoch genug einschätzen“, so Stadtchef Wolfgang Treis voller Stolz. Im Verlauf der Tagung war auch vorgesehen, das verdiente Persönlichkeiten und langjährige Mitglieder geehrt wurden. Dies waren Albert Wagner (50 Jahre), Heinz Reuter und Josef Rüber (je 60 Jahre). Beim Punkt Beförderungen wurde Patrick Müller zum Hauptfeuerwehrmann, Jürgen Martin Zöllner zum Löschmeister und Phillip Carl Rudolf Dillmann zum Oberlöschmeister ernannt. Die Veranstaltung endete zünftig mit dem „Tanz in den Mai“.

(Text: Bernd Schmitz, Blick Aktuell, Ausgabe Mayen/Vordereifel, Krupp-Verlag Bilder: Thomas König)

 

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