• Freiwillige Feuerwehr Stadt Mayen
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In der im Feuerwehrhaus des Ortes eingerichteten Einsatzzentrale, wurde der akribisch genaue Ablauf der Entschärfungsaktion für die amerikanische Fünf-Zentner Flieger-Bombe, festgelegt. Neben dem Einsatzleiter, Andreas Seiler, Fachbereichsleiter des Mayener Ordnungsamtes, waren Polizei-Oberkommissar Nico Waldenburger, der stellvertretende Wehrleiter, Thomas Velten, und Mayens Wehrleiter Andreas Faber dabei bemüht, die richtige Koordination von Feuerwehr, Polizei und Kräften des DRK Regelrettungsdienstes in die Wege zu leiten. Gott sei Dank waren keine Wohngebiete in Gefahr, da der Fundort auf einem, von Hausen entfernten, Ackergelände lag. Trotzdem mussten im Radius von 500 Metern ab 12.20 Uhr, alle Zufahrtswege, und die L 98, von Polizeibeamten gesperrt werden. Ein Hubschrauber überflog den gesamten Bereich, um festzustellen, ob sich dort zu diesem Zeitpunkt noch Personen aufhielten.

Am Bombenfundort selbst begann dann die Arbeit des Kampfmittelräumdienstes. Horst Lenz und seine Kollegen hatten schon viele schwierige Fälle bei der Kampfmittelentschärfung zu bewältigen. Nun, in Hausen war wieder einer dieser Fälle. Für den „Alten Hasen“ Horst Lenz, der sage und schreibe seit 32 Jahren im „Geschäft“ ist, hieß es nun, den „Zünder“ zu entfernen. Das geht nicht immer reibungslos. In Hausen klappte es perfekt und in nur zehn Minuten. Kurz vor 13 Uhr kam Entwarnung: „Die Bombe ist entschärft“. Lenz und seine Jungs, Marco Ofenstein und Jürgen Wagner, zeigten sich glücklich und zufrieden.

 (Quelle: Blick Aktuell, Mayen/Vordereifel vom 23.05.2016, Bilder: B. Schmitz)

 

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