• Freiwillige Feuerwehr Stadt Mayen
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Starker Rauch drängte aus dem Eingangsbereich der ehemaligen Schule und jetzigem Bürgerhaus von Nitztal. Er versperrte einigen Bürgern, die sich im oberen Bereich des Hauses aufhielten, das Verlassen des Hauses. Diese Ausgangs-Situation bildete die Rahmenbedingungen für die diesjährige Abschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Mayen und ihrer Löschzüge aus Nitztal, Kürrenberg und Hausen. Als Einsatzleiter (mit Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten) fungierte der Zugführer des Löschzuges Nitztal, Friedhelm Sauerborn. Oberbürgermeister Wolfgang Treis, Wehrleiter Andreas Faber und Fachbereichsleiterin Andrea Heimisch sowie die Ortsvorsteher von Hausen und Nitztal Karl Josef Weber und Stefan Wagner und viele interessierte Bürger waren bei der Übung mit dabei.

Beim Eintreffen der Wehrleute hatte sich das Feuer auf die Wandverkleidung und Teppichbereiche ausgebreitet. Die Übung umfasste sowohl die Brandbekämpfung als auch die entsprechenden Alarmierungen und konkreten Gerätschafts-Anforderungen (z.B. ELW und Drehleiter) und die Vorgehensweise vor Ort. Dabei standen unter anderem die Brandbekämpfung im Treppenhaus, das Absuchen der einzelnen Räume im Erd- und Obergeschoss nach weiteren Personen, sowie der Aufbau der Wasserversorgung über Unterflur-Hydrant in der Kirchwalder Straße sowie aus dem Nitzbach im Fokus. Über die Drehleiter wurden Personen aus dem Obergeschoss gerettet.

Bei der anschließenden Manöverkritik wurde die Zusammenarbeit der Löschzüge positiv hervorgehoben. „Aber die Rettung der Personen aus dem Obergeschoss war nur durch zwei viel zu kleine Fenster möglich. Hier ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Aus den beiden kleinen Fenstern sollte unbedingt ein großes Fenster gebildet werden, um die Rettungs-Sicherheit zu gewährleisten“, war eine Anregung der Feuerwehrkameraden, die sich aus der Rettungsübung über die Drehleiter begründete. Nun gilt es, solche Erkenntnisse auch in die Tat umzusetzen, erst recht wenn sie sicherlich nicht die Welt kosten und einem dringenden Sicherheitsfaktor geschuldet sind.

(Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung von Dieter Press)

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