• Freiwillige Feuerwehr Stadt Mayen
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Volles Haus am Wochenende in der Halle 129 in Mayen. Sehr zur Freude von Mayens Wehrleiter Andreas Faber und seiner fachlich versierten Mannschaft. „Dies zeigt mir das Interesse, das unsere engagierten Floriansjünger aus der Kernstadt, aber auch aus den Stadtteilen, hoch motiviert für ihre Aufgaben empfinden“, so Faber der außer dem Oberbürgermeister der Stadt Mayen, Wolfgang Treis,

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den Leiter des für die Feuerwehr zuständigen Fachbereiches 4, Uwe Hoffmann, und Landrat Dr. Alexander Saftig, viele weitere hohe Feuerwehrpersönlichkeiten, sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen konnte. Man könnte ohne Weiteres behaupten: Diese Feuerwehrkameradinnen und –kameraden sind „Feuer und Flamme“ für ihr hehres Ziel, das da heißt „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“. Es sind Menschen, die uneigennützig Tag und Nacht im Einsatz sind, damit  andere Zeitgenossen beruhigt schlafen können. Und diese Anerkennung wurde in allen Ansprachen an diesem Tage deutlich. Nach dem Opening durch die Feuerwehrmusikanten unter ihrem Dirigenten, Bernd Schmitz, mit „Sons of the Brave“. „Sage und schreibe 287 Einsätze hatte man im Jahre 2013 zu bewältigen. Diese Statistik bedeutet das höchste Einsatzaufkommen der Feuerwehr Mayen innerhalb eines Jahres. Und glauben sie mir das „Tagesgeschäft“ um diese, unsere Feuerwehr einsatzbereit zu halten, haben meine Wenigkeit, die beiden Stellvertreter Thomas Velten und Uli Walsdorf, den Vorstand sowie alle Funktionen, auch im Laufe des letzten Jahres neben den Einsätzen wieder ganz schön auf Trab gehalten“, informierte Andreas Faber, der sich bei seiner aktiven Mannschaft, bei den Kameraden der Altersabteilung, den städtischen Gremien, der Jugendwehr, aber auch bei Freunden und Gönnern herzlich bedankte.
Nach der Ehrung für die verstorbenen Feuerwehrer mit Trommelwirbel und „Ich hat einen Kameraden“ trug Geschäftsführer, Christoph Buttner, den exzellent von ihm ausgearbeiteten Jahresbericht vor. So konnte der Löschzug der Kernstadt im vergangenen Jahr auf sein 130-jähriges Bestehen zurückblicken. Die Gesamtstärke der Freiwilligen Feuerwehr Mayen beträgt zum 31. Dezember 2013 unter Berücksichtigung aller Einheiten 253 Kameradinnen und Kameraden. Hiervon entfallen einschließlich der Jugendfeuerwehr, der Musik treibenden Einheiten und der Seniorenabteilung auf den Löschzug Kernstadt 151, auf dem Löschzug Hausen 41, auf Kürrenberg 44 und auf den Löschzug Nitztal 17 Kameradinnen und Kameraden. Buttner führte den Anwesenden nochmals alle durchgeführten Einsätze vor Augen. Dabei handelte es sich um zwölf Fahrzeugbrände, 35 Gebäudebrände, 27 Objektbrände, 42 Brandsicherungswachen, 40 Brandmeldealarme sowie 131 Hilfeleistungen. Daraus ergeben sich 54,36 Prozent Brandeinsätze und 45,64 Prozent Hilfeleistungen. Damit die Schlagkraft der Wehr gewährleistet bleibt, wurde Enormes im Bereich Ausbildung bewirkt. Man möchte für alle vorkommenden Einsätze fit sein. Denn neue Gefahren verlangen spezielle Ausbildung. Großes Lob dabei für die „Partner der Feuerwehr“ für ihre große Unterstützung bei den vielfältigen Belangen der Floriansjünger. „Ich bin sehr stolz, dass wir eine so hervorragend ausgebildete und engagierte Wehr haben, die professionell bei all ihren Einsätzen arbeitet“, so OB Treis. Er informierte über die Unterstützung seitens der Stadt und wies auf den zu erörternden Feuerwehrbedarfsplan hin. Ebenso über den Besuch vieler Feuerwehrer von diversen Lehrgängen. Besonderen Dank des Stadtoberhauptes dem Nachwuchs, der Jugendwehr: „Es ist von großer Bedeutung, dass auch die jungen Menschen sich für den Feuerwehrdienst interessieren und so die Zukunft unserer freiwilligen Feuerwehr gesichert bleibt.“ Landrat Dr. Alexander Saftig bekannte sich als Freund der Wehren: „Mein Dank für diese verantwortungsvollen Menschen ist sehr wichtig, weil sie immer für uns da sind, was würden wir ohne Feuerwehr tun? Wir alle müssen nach vorne schauen, und sie so ausrüsten, dass eine Gefahr, die immer wieder neu auf uns zukommt, auch in der Zukunft abgesichert ist. Ich vertraue unseren Feuerwehren, deshalb bin ich auch gerne zu dieser Veranstaltung gekommen“, so der Kreischef. Tom Neukirchen bekam viel Beifall und Anerkennung für seinen Bericht über die Arbeit der Jugendwehr.Besonders feierlich wurde es dann bei den Ehrungen verdienter Feuerwehrpersönlichkeiten:Aus der Hand von OB Wolfgang Treis erhielt Patrik Thönnes für 25 Jahre das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber. Kamerad Rolf Hradetzky, ebenfalls 25 Jahre, war leider erkrankt. Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold überreichte Treis dem Kameraden Thorsten Attendorn für 35 Jahre. Weitere interne Ehrungen, führte Wehrleiter Andreas Faber durch. So wurden Albert Ospel, Gustav Gasper und Dietmar Thubeauville für 40 Jahre geehrt. Den Kameraden Lothar Daheim, Günther Fischer und Toni Runk, die nicht anwesend waren, wird die Ehrung nachgereicht. Feuerwehr-Ikone Ferd Faber, bisher mit vielen Ehrungen ausgezeichnet, erhielt eine weitere hohe Ehrung für 50 Jahre. Feuerwehrkamerad Peter Reuter wurde, aus gesundheitlichen Gründen, durch OB Treis vom Dienst entpflichtet, und gleichzeitig für seine großen Leistungen, unter frenetischem Beifall des Auditoriums zum

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Ehrenhauptbrandmeister ernannt. Sein Statement: „Ich danke Euch allen für 50 lange Jahre wertvolle Kameradschaft“. Nach weiteren Regularien innerhalb der Tagesordnung, wie Verabschiedungen, Ernennungen, Beförderungen, und Verpflichtungen, stand neben bester Bewirtung auch ein Besuch von Mayens Tollität „Prinz Michael II.“ und seiner Mannschaft an, die es sich nicht nehmen ließen, „ihren“ Floriansjüngern karnevalistisch Respekt zu zollen.

(Bilder: Bernd Schmitz)

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