• Freiwillige Feuerwehr Stadt Mayen
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Brände in Gebäuden stellen hohe Anforderungen an die Feuerwehren. Die Feuerwehr Mayen hat zur Ausbildung ihrer Atemschutzgeräteträger jüngst ein Ausbildungswochenende in einem Brandübungscontainer angeboten.

Unter Anleitung des fachkundigen Trainers galt es, verschiedenen Szenarien zu begegnen. So mussten nach der fachkundigen Öffnung der Tür zum Brandraum ein brennendes Bett mit möglichst wenig Wasser aus nächster Nähe, ein Gasflaschenbrand sowie ein Motorbrand mittels Hohlstrahlrohr bekämpft werden. Den Abschluss eines Durchganges bildete die Simulation eines Flashovers. Dieses Phänomen, bei dem schlagartig große Teile eines Raumes in Brand geraten können, stellt eine erhebliche Gefahr für die Feuerwehrangehörigen dar.

„Gerade die Kommunikation im Trupp sowie das richtige Schlauchmanagement und die Handhabung des Strahlrohres stehen neben der Gewinnung von Erfahrung unter Atemschutz im Vordergrund der Ausbildung“, resümierte Wehrleiter Andreas Faber die zweitätige Ausbildungsmaßnahme, an der rund 70 Feuerwehrangehörige aus den verschiedenen Einheiten der Feuerwehr Mayen teilgenommen haben. Dies insbesondere vor dem Hintergrund des Wegfalls flächendeckender Ausbildungsangebote an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule. Erschwerend sind noch die hohen Außentemperaturen am bisher wärmsten Wochenende des Jahres hinzugekommen. „Dank der Wasservorräte unserer Löschfahrzeuge konnte hier für die Einsatzkräfte jedoch eine willkommene Abkühlung geschaffen werden“, so Wehrleiter Faber. Oberbürgermeister Wolfgang Treis, der als Chef der Wehr stattete ebenfalls einen Besuch ab. „Mein Respekt gilt den Einsatzkräften und danke, dass Ihr für uns da seid“, so würdigte Oberbürgermeister Wofgang Treis das Engagement der Ehrenamtlichen.

Neben den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Mayen konnten auch Einsatzkräfte Ortsverbandes Mayen im Technischen Hilfswerk Einsatzerfahrungen im Atemschutzeinsatz sammeln. „Nach der Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern durch die Kreisausbilder der Feuerwehr konnte ein weiterer Schritt in Zusammenarbeit getan werden“ erläuterte Wehrleiter Faber diese Kooperation. Nach der anstrengenden Ausbildung dankte Wehrleiter Faber neben den Atemschutzgerätewarten, die für die stetige Einsatzbereitschaft der Ausrüstung Sorge trugen, auch den Kräften des Deutschen Roten Kreuzes für die Sanitätswache.

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