Ratschläge zum Umgang mit Friteusen

1. Frittier- und Bratgut trocknen. Beim Einsetzen tropfnassen Bratgutes in heißes Fett erfolgt ein spontanes Verdampfen des Wassers, wobei heißes Fett mitgerissen wird (Fettexplosion). Dieses kann sich an in der Nähe befindlichen offenen Flammen entzünden.

 

2. Fett nicht übermäßig erhitzen. Durch übermäßiges Erhitzen kann die Selbstentzündungstemperatur des Fettes erreicht werden.

3. Friteuse regelmäßig und gründlich reinigen sowie gealterte Fette bzw. Öle erneuern. Bei Ablagerungen von gealterten Fetten/Ölen sowie Bratgutresten am Boden und an den Wandungen der Friteuse, insbesondere im Bereich der Rohrheizkörper und des Temperaturfühlers, besteht Brandgefahr durch Herabsetzung des Flamm- bzw. Brennpunktes sowie der Selbstentzündungstemperatur.

4. Ausgewechselte Fette bzw. Öle und zum Reinigen benutzte Lappen nur in nicht brennbaren Behältern aufbewahren. Mit Fetten/Ölen durchsetzte Putzlappen können sich selbst entzünden. Daher müssen sie in selbstschließenden, nicht brennbaren Spezialbehältern aufbewahrt werden. Ist kein Fettabscheiderablauf vorhanden, stattdessen das Öl in Entsorgungsbehältern abgekippt wird, so sind diese grundsätzlich verschlossen außerhalb des Gebäudes abzustellen. Altfett nie offen und ungeschützt im Küchenbereich lagern.

5. Frittiergeräte möglichst nur unter Aufsicht betreiben und nach Gebrauch ausschalten (spannungslos machen).Merke: In Brand geratenes Öl oder Fett niemals mit Wasser löschen. Brennendes Fett wird durch Verdampfen des Wassers explosionsartig verteilt. Brandausbreitungsgefahr!!! Flammen durch Abdecken des Frittiergerätes mit dem Deckel oder einer Löschdecke ==> ersticken <==.

DWD Wetterwarnung

Wetterwarnung für Kreis Mayen-Koblenz :
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 21.07.2019 - 10:45 Uhr

gültiger Bereich : Andernach  
Info über den Waldbrandgefahren-Index :
Die Berechnung erfolgt auf der Grundlage stündlicher Zeitreihen; verwendet werden Lufttemperatur, relative Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit, Niederschlagsrate bzw. Schneemenge, sowie die kurz- und langwellige Strahlung der Atmosphäre. Die Modellausgabe des WBI erfolgt in den Stufen 1 – 5 (sehr geringe bis sehr hohe Gefahr), wobei auf den Maximalwert des Zeitraums 12 – 18 UTC zurückgegriffen wird.
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